Türkei: Klubboss nach Schiri-Attacke lebenslang gesperrt

Nach seiner gewalttätigen Attacke auf einen Schiedsrichter ist der Präsident des Erstligisten Ankaragücü vom türkischen Fußballverband TFF lebenslang gesperrt worden. Das gab der Verband am Donnerstag bekannt. Zudem belegte der TFF-Disziplinarausschuss Ankaragücü mit einem Zuschauer-Ausschluss von fünf Heimspielen sowie einer Geldstrafe von 60.000 Euro.

Der Angriff auf Halil Umut Meler sorgte für Entsetzen
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Bereits am Dienstagabend war bei Ankaragücü Faruk Koca bei als Präsident des Hauptstadt-Klubs zurückgetreten. Nach dem 1:1 gegen Rizespor am Montag hatte er Schiedsrichter Halil Umut Meler mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Weitere Personen traten zudem auf den zu Boden gegangenen Unparteiischen ein. Der türkische Verband setzte den Spielbetrieb der Süper Lig daraufhin bis 19. Dezember aus.