Gwinn führt DFB-Frauen gegen Österreich als Kapitänin an
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IMAGO/Eibner, SID
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"Giuli hat über ihre Leistungen immer wieder gezeigt, dass sie eine wertvolle Spielerin ist. Und sie ist einfach ein Typ, der einen Riesenstellenwert im Team hat", erläuterte Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch seine Entscheidung.
Die Außenverteidigerin Gwinn von Meister Bayern München ist unumstrittene Stammkraft auf der rechten Abwehrseite. Trotz zweier Kreuzbandrisse hat die 24-Jährige bereits 41 Länderspiele bestritten und zuletzt ihren Führungsanspruch auch im DFB-Team öffentlich untermauert.
"Ich möchte Verantwortung übernehmen und das auch verkörpern", sagte Gwinn, die auch designierte Elfmeterschützin der Nationalelf ist: "Da gehe ich voran, verstecke mich nicht. Wer sich wegduckt, bewirkt nichts." Mittelfeldspielerin Oberdorf (22/VfL Wolfsburg) gehört als feste Größe im Zentrum bereits seit längerem dem Mannschaftsrat an.
Popp verpasst wie Abwehrchefin Marina Hegering die Spiele der DFB-Frauen in Linz sowie am Dienstag (18.10 Uhr/ZDF) in Aachen gegen Island verletzungsbedingt. Nachdem Vize-Kapitänin Svenja Huth Mitte März aus dem DFB-Team zurückgetreten war, hatte Hrubesch zunächst offen gelassen, wer in der anstehenden Partie die Kapitänsbinde tragen wird.