Gauff ließ sich von der Anwesenheit der US-Turnikone Simone Biles inspirieren, als sie sich aus der schwierigen Lage befreite. "Ich dachte mir einfach: Wenn sie auf einem 15 cm breiten Balken stehen und trotz allem, was sie durchgemacht hat, ihre Leistung bringen kann, dann kann ich auch hier auf den Platz gehen und einen Ball schlagen", sagte Gauff. Die Nummer drei der Welt trifft nun auf die an 28 gesetzte Polin Magdalena Frech.
Deren Landsfrau Iga Swiatek hatte zuvor mit etwas Mühe die dritte Runde erreicht. Die Wimbledonsiegerin aus Polen setzte sich am Donnerstag im Arthur Ashe Stadium nach einer durchwachsenen Leistung mit 6:1, 4:6, 6:4 gegen die Niederländerin Suzan Lamens durch. Swiatek, die im Vorfeld des letzten Grand-Slam-Events des Jahres das WTA-Turnier in Cincinnati gewonnen hatte, trifft nun auf die an Nummer 29 gesetzte Russin Anna Kalinskaja.