Davis-Cup-Spieler Hanfmann, Nummer 117 der Tennis-Welt, leistete der Nummer 5 vor allem bei eigenem Aufschlag wie schon Anfang Oktober bei der knappen Drei-Satz-Niederlage in Shanghai durchaus Gegenwehr. Im ersten Satz machte ein Break zum 2:4 letztlich den Unterschied. Der von den griechischen Fans gefeierte Djokovic wiederum ließ in seiner neuen Wahlheimat nicht einmal einen Breakball zu.
Das änderte sich im zweiten Satz: Hanfmann gewann die ersten sechs Ballwechsel und schaffte später auch das Break zur 3:1-Führung. Danach aber drehte Djokovic auf, gewann vier Spiele in Folge und verwandelte nach 1:19 Stunden seinen ersten Matchball.
Djokovic war vor rund zwei Monaten aus seiner Heimat Serbien in die historische Metropole Athen gezogen. Der 38-Jährige nahm seinen Tross mit – und sogar das Turnier, das seine Familie zuvor jahrelang in Belgrad ausgerichtet hatte. Erst im August hatte die ATP den Ortswechsel des 250er-Events angekündigt.