Norris zeigte sich "sehr glücklich" und nach schwierigen Wochen auch wieder ziemlich selbstbewusst: "Wenn ich ruhig bleibe, wenn ich alles zusammenbringe, dann stehe ich ganz vorne." Ebenfalls recht weit vorne landete indes Nico Hülkenberg, der im Sauber von Rang zehn auf Punkte hoffen darf.
Verstappen war bereits im ersten Abschnitt ausgeschieden und wollte anschließend gar nicht über seine verbleibenden WM-Chancen sprechen. "Wir müssen jetzt erstmal verstehen, was wir mit dem Auto falsch machen", sagte Verstappen bei Sky. Es sei "schwer zu sagen", in welchem Moment in den vergangenen Wochen Red Bull wieder den Schwung verloren habe. "Ich hatte jetzt keinen Grip, kein Gefühl für das Auto, ich konnte gar nicht am Limit fahren. Das war natürlich schlecht."
Schon im Sprint hatte der Niederländer wenige Stunden zuvor Probleme mit seinem Auto gehabt, holte aber immerhin Rang vier. Für Qualifying und Rennen änderte das Team das Setup, die Probleme vergrößerten sich damit aber offenbar.
In der WM liegt Verstappen, der seit der Sommerpause eine beachtliche Aufholjagd hingelegt hatte, 39 Punkte hinter Spitzenreiter Norris. Piastri hat neun Zähler Rückstand auf seinen Teamrivalen. Um seinen fünften WM-Titel in Serie im Blick zu behalten, müsste Verstappen eigentlich in jedem einzelnen Rennen Punkte auf die Spitze gutmachen. In Brasilien sind die Chancen darauf nun bereits am Samstag dramatisch gesunken.