Es waren zehn wichtige WM-Punkte für den Rennstall, der ansonsten um jeden einzelnen hart kämpft. Noch am Samstag hatte nichts auf ein solches Ergebnis hingedeutet, Hülkenberg hatte auf der entscheidenden Runde im ersten Qualifying-Abschnitt Zeit verloren und daher nur Startplatz 15 geholt. "Gestern war ich enttäuscht und sauer auf mich selbst, weil ich es versemmelt hatte", sagte der 37-Jährige bei Sky: "Und mit dieser Wut im Bauch konnte ich dann einiges bewegen."
Sehr hilfreich seien im Rennverlauf die Updates am Sauber gewesen, "die haben gut funktioniert." Zudem konnte Hülkenberg in einer späten Safety-Car-Phase anders als einige Konkurrenten noch frische Reifen aufziehen, diese seien "das goldene Ticket" zu Platz fünf gewesen.
Sauber wird im kommenden Jahr zum Audi-Werksteam, auch dieses letzte Jahr als "kleiner" Rennstall sei wichtig, um Vertrauen in die eigenen Abläufe zu sammeln, sagte Hülkenberg zuletzt. Teamchef Jonathan Wheatley lobte den Deutschen am Sonntagabend als wichtigen Aufbauhelfer des Projekts. "Ich meine, gebt ihm die Chance zu strahlen, und er tut es", sagte der Engländer: "Nico hat große Klasse."