"Das war für mich wahrscheinlich der schmerzhafteste Teil. Es ist das Letzte, was ich mir jemals zwischen mir und meinem Teamkollegen wünschen würde", so Norris. Der 25-Jährige habe sich anschließend "schlecht" gefühlt, trotz des negativen Ereignisses aber viel gelernt.
"Dass ich die Verantwortung für das, was passiert ist, übernehme, setzt ein gutes Beispiel für uns als Team, denke ich." Er sei zudem "besser darin geworden", mit Rückschlägen umzugehen. Durch einen "unglücklichen Umstand" hätten alle Beteiligten viel lernen können.
In Spielberg wird es am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) wohl erneut zum Duell mit seinem australischen Garagennachbarn kommen. "Es ist sehr knapp zwischen uns", so Norris. 22 Punkte fehlen im Gesamtklassement zu Spitzenreiter Piastri. Auf dem Red Bull Ring dürften sie im Gegensatz zum Rennen in Montréal wieder um den Sieg kämpfen. Im Vergleich zur Konkurrenz habe McLaren "immer noch einen Vorteil", sagte Norris.
Sollte es wirklich zum direkten Zweikampf kommen, haben beide Fahrer dabei offenbar freie Fahrt. Es gebe "keine Änderungen" an den Regeln, schließlich würden beide um den Titel kämpfen und bräuchten dazu "eine faire Chance", sagte Piastri. Zwischen ihm und Norris sei "alles gut".