Jessica von Bredow-Werndl: Alles zu Karriere, Titeln, Gehalt und Privates
- Jessica von Bredow-Werndl: Karriere, Erfolge, Vermögen und Privates
- Von Bredow-Werndl ist zweifache Doppel-Olympiasiegerin
- Von Bredow-Werndl zählt zu erfolgreichsten Dressurreiterinnen der Welt
Jessica von Bredow-Werndl: Wann und wo wurde sie geboren?
Jessica von Bredow-Werndl kam am 16. Februar 1986 in Rosenheim zur Welt. Der Leistungssport lag ihr dabei schon in den Genen: Ihr Vater segelte auf Wettkampfniveau, ihre Mutter fuhr Skirennen.
Auch ihr älterer Bruder Benjamin, mit dem sie bis heute eng verbunden ist, fand früh den Weg in den Reitsport und ist heute ebenfalls ein professioneller Dressurreiter.
Jessica von Bredow-Werndl: Wie kam sie zum Reiten?
Ihre erste Reitstunde hatte Jessica bereits mit vier Jahren. Ihr älterer Bruder Benjamin saß damals schon im Sattel – und Jessica wollte unbedingt nachziehen. Mit sieben bekam sie ihr erstes eigenes Pony, die Lewitzer-Stute "Little Girl", die für sie spannender war als alle Puppen.
Gemeinsam mit Benjamin verbrachte sie jede freie Minute im Stall. Unterstützt von den ersten Trainern entwickelte sich in Aubenhausen früh die Leidenschaft für den Reitsport. Schon als Kind war klar: Jessica hatte das Talent und die Disziplin, um einmal ganz oben mitzureiten.
Jessica von Bredow-Werndl: Welche Pferde prägten ihre Karriere?
Ein besonderes Pferd in Jessicas Anfängen war das deutsche Reitpony Nino the Champ. Mit ihm entdeckte sie die Welt der Dressur und qualifizierte sich 1998 und 1999 für das Finale beim Bundeschampionat in Warendorf.
Später begleiteten sie Pferde wie Duchess und Unee BB. Mit dem Rapphengst Unee BB schaffte sie den Sprung in den deutschen Championatskader. Gemeinsam erreichten die beiden Podestplätze bei Weltcup-Finals und etablierten Jessica endgültig in der Weltspitze des Dressursports.
Ihren größten Triumph feierte sie allerdings mit der Trakehner-Stute TSF Dalera BB. Mit ihr gewann sie bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio sowohl Mannschafts- als auch Einzel-Gold. 2024 in Paris wiederholte das Paar dieses Kunststück und schrieb damit Geschichte.
Neben Olympia-Siegen sicherten sie sich auch zahlreiche Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften sowie zwei Weltcup-Titel. Dalera gilt als ihr "Herzenspferd" – verschmust im Stall, ehrgeizig im Viereck und stets bereit, für ihre Reiterin alles zu geben.
Jessica von Bredow-Werndl: Welche Titel hat sie gewonnen?
Die Titelsammlung von Jessica von Bredow-Werndl ist beeindruckend. Bereits zwischen 2002 und 2005 dominierte sie als Juniorin und junge Reiterin die Szene, gewann sechs Goldmedaillen bei Europameisterschaften sowie drei Deutsche Meistertitel. Der Sprung in den internationalen Spitzensport gelang ihr mit dem Rapphengst Unee BB, mit dem sie Podestplätze bei Weltcup-Finals und EM-Medaillen sammelte.
Der wahre Durchbruch kam aber mit TSF Dalera BB. Gemeinsam feierte das Paar Siege in Serie: Mannschafts-Weltmeisterin 2018 in Tryon, Europameisterin 2019, Doppel-Olympiasiegerin in Tokio 2021 und erneut Doppel-Gold bei den Spielen in Paris 2024. Hinzu kommen mehrere Weltcup-Gesamtsiege, darunter der prestigeträchtige Triumph in Leipzig 2022, sowie Deutsche Meistertitel in Balve.
Jessica von Bredow-Werndl: Wer trainiert sie?
Die Basis für ihren Erfolg legte Jessica von Bredow-Werndl schon früh. Als Kind lernte sie bei Paul Elzenbaumer das kleine Reiter-Einmaleins, später begleitete sie Stefan Münch über elf Jahre hinweg – vom Junioren- bis ins Junge-Reiter-Alter. Ein entscheidender Wendepunkt kam 2007, als sie Unterstützung von Isabell Werth, der erfolgreichsten Dressurreiterin aller Zeiten, erhielt. Sie gab Jessica und ihrem Bruder Benjamin wertvolle Impulse für den Einstieg in den Grand-Prix-Sport.
Seit 2011 arbeitet Jessica mit Jonny Hilberath, dem damaligen Bundestrainer der Dressurreiter, eng zusammen. Dazu kommt die Zusammenarbeit mit Andreas Hausberger, Oberbereiter der Spanischen Hofreitschule in Wien, der sie vor allem in klassischer Ausbildung und Feinheiten unterstützt. Dieses Team aus Trainern und Mentoren hat entscheidend dazu beigetragen, dass Jessica von Bredow-Werndl den Sprung von der talentierten Nachwuchsreiterin zur Doppel-Olympiasiegerin geschafft hat.

Jessica von Bredow-Werndl: Welche aktuellen Pferde reitet sie?
Nach dem sportlichen Abschied von TSF Dalera BB Anfang 2025 richtete Jessica von Bredow-Werndl den Blick auf die nächste Generation. Besonders im Fokus steht der Hengst Diallo, mit dem sie bereits erste große Erfolge feiern konnte – darunter der Sieg im Grand Prix Spezial in Hagen 2025.
Auch die Stute Times Kismet, die zuvor von Charlotte Dujardin vorgestellt wurde, zählt inzwischen zu ihren Hoffnungsträgern. Mit ihr gewann Jessica 2025 in Sauerlach ihre erste Drei-Sterne-Prüfung.
Jessica von Bredow-Werndl: Was ist Aubenhausen und was macht sie dort?
Aubenhausen ist weit mehr als nur ein Reitstall – es ist das Herzstück im Leben von Jessica und ihrem Bruder Benjamin. Auf dem Hof bei Rosenheim leben, trainieren und arbeiten die beiden täglich mit ihren Pferden. Hier werden Nachwuchspferde behutsam bis zum Grand-Prix-Level ausgebildet, internationale Spitzenpferde vorbereitet und auch junge Reiter gefördert.
Unter dem Namen Aubenhausen Club haben die Geschwister außerdem eine Plattform aufgebaut, auf der sie ihr Wissen rund um Training, Mentalarbeit und Pferdeausbildung teilen – sowohl online als auch bei Live-Events. Damit ist Aubenhausen nicht nur Heimat und Trainingszentrum, sondern auch ein Ort der Inspiration für Reitsportfans weltweit.
Jessica von Bredow-Werndl: Ist sie verheiratet?
Jessica von Bredow-Werndl ist seit 2013 mit dem Vielseitigkeitsreiter Max von Bredow verheiratet. Kennengelernt haben sie sich bei einem Studentenreiterball in München, wo er sie zum Tanzen einlud. Gemeinsam haben sie zwei Kinder: Sohn Moritz, geboren 2017, und Tochter Ella Marie, die 2022 zur Welt kam.
Trotz des intensiven Lebens im Spitzensport spielt die Familie für Jessica eine zentrale Rolle – in Interviews betont sie immer wieder, wie wichtig ihr die Balance zwischen dem Alltag im Stall und der Zeit mit Mann und Kindern ist.
Jessica von Bredow-Werndl: Welche Ausbildung hat sie?
Neben ihrer sportlichen Karriere hat Jessica von Bredow-Werndl auch ein Studium absolviert: Sie erwarb einen Bachelor in Marketing und Kommunikation.

Jessica von Bredow-Werndl: Welche Auszeichnungen hat sie bekommen?
Reiterlich wurde ihr schon früh das Goldene Reitabzeichen verliehen – eine Auszeichnung für herausragende sportliche Erfolge. 2014 folgte ihre Berufung in den deutschen A-Kader, womit sie endgültig in der internationalen Spitze ankam.
Mit Olympiasiegen, Europameistertiteln, Weltcup-Finalsiegen und zahlreichen deutschen Meisterschaften zählt sie heute zu den am höchsten dekorierten Dressurreiterinnen der Welt.
Jessica von Bredow-Werndl: Welche Rolle spielt Mentaltraining?
Früh in ihrer Karriere musste Jessica von Bredow-Werndl lernen, wie entscheidend mentale Stärke im Spitzensport ist. Als Jugendliche verpasste sie einmal wegen Nervosität die Nominierung für die EM – ein Schlüsselmoment, der ihr bewusst machte, dass Dressurerfolg nicht nur vom Pferd, sondern auch vom Kopf abhängt.
Seitdem gehören Atemübungen, Meditation und mentales Training fest zu ihrem Alltag. Sie nutzt diese Routinen, um im Wettkampf fokussiert und gelassen zu bleiben. Für Jessica ist es ein wesentlicher Baustein ihres Erfolges – sie betont immer wieder, dass innere Ruhe, Selbstvertrauen und Konzentration im Viereck genauso wichtig sind wie Technik und Training.
Jessica von Bredow-Werndl: Wie hoch sind ihr Gehalt und Vermögen?
Offizielle Angaben zu Gehalt oder Vermögen macht Jessica von Bredow-Werndl nicht. Bekannt ist jedoch, dass sie als Olympiasiegerin und mehrfache Europameisterin zu den bestverdienenden Dressurreiterinnen weltweit zählt.
Im Jahr 2017 lagen ihre Preisgelder mit Unee BB und Zaire bei rund 137.000 Euro. Medienberichte spekulieren zudem über ein mögliches Monatseinkommen von 150.000 Euro. Diese Zahlen sind jedoch nicht offiziell bestätigt.
Sicher ist: Neben Preisgeldern erzielt sie Einnahmen auch durch Sponsoring, Pferdehandel, Lehrgängen und dem Ausbildungs- und Trainingszentrum Aubenhausen, das sie gemeinsam mit ihrem Bruder Benjamin betreibt.
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