So seht Ihr die WM-Auslosung 2026 live im TV und Livestream
- WM-Auslosung 2026 live im TV und Livestream
- WM-Auslosung 2026 am 5. Dezember ab 18.00 Uhr live im ZDF
- Wm-Auslosung 2026: Deutschland in Lostopf 1
Am 5. Dezember steigt einer der entscheidenden Momente auf dem Weg zur WM 2026: die Auslosung der Gruppen. In Washington D.C. entscheidet sich ab 18 Uhr deutscher Zeit, auf welche Gegner die 48 teilnehmenden Nationen treffen werden. Erstmals findet eine Weltmeisterschaft im neuen Format mit zwölf Vierergruppen statt – und die Ziehung legt für jedes Team den kompletten Weg bis ins Finale fest.
Für die deutsche Nationalmannschaft ist die Ausgangslage vielversprechend. Durch den klaren Sieg im letzten Qualifikationsspiel rutschte das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann noch in Lostopf 1. Damit bleibt der DFB-Elf ein frühes Duell mit Schwergewichten wie Spanien, Argentinien oder Frankreich erspart. Doch mögliche Stolperfallen lauern trotzdem.
WM-Auslosung 2026 live im TV und Livestream
Die Auslosung wird in Deutschland live im ZDF übertragen. Die Sendung beginnt am 5. Dezember um 17.55 Uhr, bevor um 18.00 Uhr die Ziehung startet. Aus dem Kennedy Center in Washington D.C. führt das ZDF durch die komplette Zeremonie.
Wer online zuschauen möchte, kann die Auslosung kostenlos im Livestream der ZDFmediathek verfolgen. Zusätzlich überträgt die FIFA das Event über fifa.com und YouTube. Auch MagentaTV ist live dabei und beginnt seine Sendung bereits um 17.45 Uhr, moderiert von Wolff Fuss und Experte Thomas Müller.
Die Lostöpfe für die WM 2026
Die 48 Startplätze verteilen sich auf vier Töpfe mit je zwölf Teams. Grundlage ist die aktuelle FIFA-Weltrangliste – plus Platzhalter für die Playoffs im Frühjahr 2026.
Topf 1:
USA, Kanada, Mexiko, Spanien, Argentinien, Frankreich, England, Brasilien, Portugal, Niederlande, Belgien, Deutschland
Topf 2:
Kroatien, Marokko, Kolumbien, Uruguay, Schweiz, Japan, Senegal, Iran, Südkorea, Ecuador, Österreich, Australien
Topf 3:
Norwegen, Panama, Ägypten, Algerien, Schottland, Paraguay, Tunesien, Elfenbeinküste, Usbekistan, Katar, Saudi-Arabien, Südafrika
Topf 4 (inkl. Playoff-Platzhalter):
Jordanien, Kap Verde, Ghana, Curaçao, Haiti, Neuseeland, UEFA-Playoff A–D, FIFA-Playoff 1 und 2
Playoffs – diese Teams kämpfen noch um die letzten WM-Tickets
- UEFA-Playoff A: Italien, Nordirland, Wales, Bosnien
- UEFA-Playoff B: Ukraine, Schweden, Polen, Albanien
- UEFA-Playoff C: Türkei, Rumänien, Slowakei, Kosovo
- UEFA-Playoff D: Dänemark, Nordmazedonien, Tschechien, Irland
- FIFA-Playoff 1: DR Kongo, Neukaledonien, Jamaika
- FIFA-Playoff 2: Irak, Bolivien, Suriname
Alle Playoff-Sieger landen automatisch in Topf 4.

Was bedeutet die Auslosung für Deutschland?
Deutschland geht als Gruppenkopf aus Lostopf 1 in die Auslosung – und vermeidet damit Schwergewichte wie Spanien, Argentinien, Frankreich oder England in der Vorrunde. Die Gegner der DFB-Elf kommen aus den Lostöpfen 2 bis 4. Dort warten jedoch einige unangenehme Gegner: Aus Topf 2 könnten Uruguay, Kolumbien oder Japan zugelost werden, aus Topf 3 Mannschaften wie Norwegen mit Erling Haaland oder Ägypten mit Mohamed Salah.
Besonders unberechenbar bleibt Lostopf 4. Hier finden sich Außenseiter wie Haiti oder Neuseeland, aber auch sämtliche Playoff-Platzhalter – darunter mögliche Schwergewichte wie Italien, Türkei oder Dänemark. Die Spannbreite reicht damit von einer sehr machbaren Gruppe bis zu einem echten Brett. Gleichzeitig spielen auch Reisewege und klimatische Bedingungen eine Rolle: Lange Strecken durch die USA oder hohe Temperaturen in Mexiko könnten Deutschlands Turnierweg spürbar beeinflussen.
Show in Washington: Auch Trump spielt eine Rolle
Die Auslosung in Washington D.C. ist nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch eine politische Bühne. US-Präsident Donald Trump wird bei der Zeremonie erwartet – und hat in den vergangenen Monaten kaum eine Gelegenheit ausgelassen, das Turnier öffentlich zu begleiten. Der Schauplatz im Kennedy Center, nur wenige Kilometer vom Weißen Haus entfernt, unterstreicht den politischen Rahmen, den FIFA und US-Regierung zugleich nutzen.
Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino setzt auf maximale Sichtbarkeit. Beide präsentieren sich seit Monaten eng verbunden, was der Veranstaltung zusätzliche Aufmerksamkeit verleiht. Ob Trump während der Show selbst in Erscheinung tritt, ist offen – die Auslosung bekommt dadurch aber unweigerlich eine politische Note. Für die Teams und Fans zählt dennoch vor allem eines: wie die Gruppen fallen. Alles andere bleibt Kulisse.
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