Premier League

Kevin Schade: Alles zur Karriere, Titeln, Gehalt und Privates

Kevin Schade ist kurz vor den WM-Qualifikationsspielen von Julian Nagelsmann nachnominiert worden. Der Stürmer des FC Brentford steht damit erneut im DFB-Kader. Alles zu Karriere, Gehalt, Titeln und Privates. 

Kevin Schade wurde für die WM-Qualifikationsspiele nachnominiert

Kevin Schade: Wann und wo wurde er geboren? 

Kevin Schade wurde am 27. November 2001 in Potsdam geboren. Der Sohn eines nigerianischen Vaters und einer deutschen Mutter wuchs gemeinsam mit zwei älteren Schwestern auf. Schon früh begeisterte er sich für Fußball und begann 2008 beim SV Babelsberg 03 mit dem Vereinsfußball. 

Kevin Schade: Wie begann seine Fußballkarriere?

Kevin Schade begann seine Fußballkarriere 2008 beim SV Babelsberg 03 in seiner Heimatstadt Potsdam. Dort durchlief er sämtliche Jugendmannschaften, bevor er 2014 in das Nachwuchsleistungszentrum von Energie Cottbus wechselte. In der B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost war er 2017/18 Stammspieler und erzielte in 23 Einsätzen sieben Tore. 

Nach der Saison wechselte Schade in die Jugend des SC Freiburg. Dort wurde er Stammspieler der U19, traf in 25 Partien erneut siebenmal. Ab 2019 gehörte er zum erweiterten Kader der zweiten Mannschaft, mit der er 2020/21 die Meisterschaft in der Regionalliga Südwest gewann. Im selben Jahr wurde er erstmals in den Bundesliga-Kader von Trainer Christian Streich berufen.  

Kevin Schade: Wie entwickelte er sich beim SC Freiburg?

 Nach seiner Zeit in der U19 rückte er 2019 in die zweite Mannschaft auf und war in der Saison 2020/21 mit acht Toren in 26 Spielen am Aufstieg in die 3. Liga beteiligt. 

Im Sommer 2021 wurde Schade von Trainer Christian Streich in den Profikader berufen. Sein Bundesliga-Debüt gab er am zweiten Spieltag der Saison 2021/22 beim 2:1 gegen Borussia Dortmund. In seiner ersten Bundesligasaison kam er auf 21 Einsätze und vier Tore, bevor ihn im Frühjahr 2022 eine Bauchmuskelverletzung ausbremste. 

Kevin Schade: Wie kam es zu seinem Wechsel nach England?

Anfang Januar 2023 wechselte Kevin Schade vom SC Freiburg in die Premier League zum FC Brentford. Zunächst war der Transfer als Leihe bis zum Ende der Saison 2022/23 angelegt, doch bereits im Sommer wurde der Wechsel festgemacht. Der Vertrag läuft bis 2028 – damit wurde Schade zum damaligen Rekordtransfer der Vereinsgeschichte von Brentford. 

Für die Londoner gab er am 14. Januar 2023 beim 2:0-Sieg gegen den AFC Bournemouth sein Debüt. In der Rückrunde kam er regelmäßig zum Einsatz, meist als Flügelspieler oder zweite Spitze. In der Saison 2023/24 erzielte er am dritten Spieltag gegen Crystal Palace sein erstes Premier-League-Tor. Eine Adduktorenverletzung zwang ihn anschließend zu einer mehrmonatigen Pause, ehe er 2025 wieder vollständig in den Kader zurückkehrte. 

Bundestrainer Julian Nagelsmann und Kevin Schade
Bundestrainer Julian Nagelsmann und Kevin Schade
Credit: Getty Images
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Kevin Schade: Welche Rolle spielt er in der deutschen Nationalmannschaft?

Kevin Schade trägt das DFB-Trikot bereits seit der U18. Sein Debüt feierte er im Mai 2019 beim 3:0-Sieg gegen Belgien – und traf dabei direkt. Im selben Jahr folgte der Sprung in die U19, wo er beim 9:2-Erfolg gegen Belarus mit einem Hattrick auf sich aufmerksam machte. Über die U20 führte ihn sein Weg 2021 in die deutsche U21-Nationalmannschaft. Dort stand er beim 3:2-Sieg gegen Israel erstmals in der Startelf und erzielte auch gleich ein Tor. 

Mit der U21 nahm Schade 2023 an der Europameisterschaft in Rumänien und Georgien teil, bevor er im März desselben Jahres von Hansi Flick erstmals in die A-Nationalmannschaft berufen wurde. Sein Debüt gab er beim 2:0-Sieg gegen Peru in Mainz. Seitdem wurde er regelmäßig für die DFB-Auswahl berücksichtigt und stand zuletzt im Oktober 2024 erneut im Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die Nations-League-Spiele. 

Im Oktober 2025 wurde Schade nun erneut von Bundestrainer Julian Nagelsmann nachnominiert. Der FC-Brentford-Profi ersetzt im aktuellen Kader den angeschlagenen Jamie Leweling und soll für zusätzliche Dynamik auf dem rechten Flügel sorgen. 

Kevin Schade: Welche Erfolge hat er?

Kevin Schade zählt zu den aufstrebenden Offensivspielern im deutschen Fußball, der sich in jungen Jahren bereits auf internationaler Bühne beweisen konnte. 
Seinen ersten großen Erfolg feierte er 2021 mit der zweiten Mannschaft des SC Freiburg, als er mit dem Team die Meisterschaft in der Regionalliga Südwest gewann und damit den Aufstieg in die 3. Liga sicherte. 

Im Profibereich machte er vor allem in der Bundesliga auf sich aufmerksam: In der Saison 2021/22 kam er beim SC Freiburg auf 21 Einsätze und vier Tore, bevor ihn eine Muskelverletzung stoppte. Mit Freiburg erreichte er in dieser Saison zudem das Finale des DFB-Pokals, das der SC gegen RB Leipzig erst im Elfmeterschießen verlor. 

2023 wechselte Schade in die Premier League zum FC Brentford, wo er sich als fester Bestandteil des Teams etablierte. In der Saison 2024/25 stand er in nahezu allen Ligaspielen im Kader und erzielte wichtige Treffer – sein Tor beim 2:2 gegen Chelsea gilt als einer seiner bisherigen Karrierehöhepunkte in England. 

Kevin Schade: Wie hoch ist sein Gehalt? 

Offizielle Angaben zu seinem Gehalt macht Kevin Schade nicht. Nach Informationen aus englischen Medien soll der Flügelstürmer beim FC Brentford rund 2,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Damit zählt er im Kader der „Bees“ zu den besser bezahlten Spielern. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2028. 

Sein Marktwert liegt laut Transfermarkt derzeit bei 30 Millionen Euro (Stand: Oktober 2025). Damit gehört er zu den wertvollsten deutschen Offensivspielern in der Premier League. Seinen bisherigen Höchstwert erreichte er bereits im Sommer 2023 mit 35 Millionen Euro, nachdem er fest vom SC Freiburg zu Brentford gewechselt war. 

Der Wechsel war zugleich ein Rekordtransfer für den SC Freiburg – der Premier-League-Klub zahlte damals eine Ablösesumme von rund 25 Millionen Euro inklusive leistungsabhängiger Boni. 

Kevin Schade
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Kevin Schade: Hat er eine Freundin?

Kevin Schade hält sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Bekannt ist, dass er in Potsdam aufwuchs und zwei ältere Schwestern hat. Seine Familie unterstützt ihn bis heute, auch wenn er mittlerweile in England lebt. 

Privat gilt Schade als bodenständig und familiennah. Schon als Kind war er begeisterter Fan der deutschen Nationalmannschaft – von seinem Opa bekam er damals Trikots von Michael Ballack und Bastian Schweinsteiger geschenkt.  

Schade wohnt in der Nähe von Brentford, wo ihn laut Medienberichten gelegentlich seine Freundin und Familie besuchen. Über seine Beziehung ist öffentlich jedoch kaum etwas bekannt – der Nationalspieler äußert sich zu privaten Themen grundsätzlich nicht. Stattdessen konzentriert er sich voll auf seine sportliche Karriere beim FC Brentford und in der Nationalmannschaft. 

Kevin Schade: Welche Ziele hat er?

Kevin Schade hat sportlich noch große Ziele. Nach mehreren Verletzungsrückschlägen möchte er sich beim FC Brentford dauerhaft als Schlüsselspieler etablieren und seine Torgefahr in der Premier League weiter unter Beweis stellen. 
Auch im DFB-Team will er sich langfristig festsetzen. Mit Blick auf die kommenden Turniere – darunter die Weltmeisterschaft 2026 – möchte Schade sich als feste Option im Kader empfehlen. 

Der Fokus liegt für ihn klar auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung als Spieler. Gegenüber Sky Sport erklärte er, dass er langfristig bei einem europäischen Topklub spielen möchte, der regelmäßig international vertreten ist – ob in Deutschland, England oder anderswo, sei für ihn zweitrangig. 



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