VAR-Wirrwarr in Berlin: Freiburgs Sieglos-Serie geht weiter
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IMAGO/nordphoto GmbH, SID, Engler
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Für Aufregung sorgten die Tore von Freiburgs Matthias Ginter (17./Handspiel) und Union-Mittelstürmer Andrej Ilic (63./Abseits), die nach Intervention des VAR und entsprechend längeren Unterbrechungen zurückgepfiffen wurden.
Mit zehn Punkten aus neun Ligaspielen steckt der Sport-Club im grauen Tabellenmittelfeld fest - so wie auch Union. Die Mannschaft von Coach Steffen Baumgart steht bei nur einem Sieg aus fünf Spielen und liegt lediglich einen Punkt vor der Schuster-Elf.
In der ausverkauften Alten Försterei bemühten sich die Gäste früh um Ballkontrolle, Union verlegte sich wie gewohnt auf Konter. So richtig gefährlich wurden beide Teams zu Beginn vorerst nicht, Berlins Andras Schäfer (10.) und Freiburgs Johan Manzambi (11.) prüften die gegnerischen Torhüter aus der Ferne.
Folgerichtig schien in dieser spielerisch schwachen Phase die Freiburger Führung nach einer Ecke von Jan-Niklas Beste, die Ginter im Getümmel ins Netz beförderte. Da sich der 2014er-Weltmeister den Ball aber zunächst an die Hand geköpft hatte, nahm Schiedsrichter Sören Storks den Treffer nach Rücksprache mit dem Videoassistenten zurück.