Stuttgart verschärft Wolfsburger Krise
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IMAGO / Pressefoto Baumann, SID
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Bei Wolfsburg klaffen Anspruch und Wirklichkeit derweil weit auseinander, der Negativlauf nimmt bedenkliche Ausmaße an. Das mit Europapokal-Ambitionen in die Saison gestartete Team von Trainer Paul Simonis ist seit sechs Spielen sieglos und steckt nach der vierten Niederlage nacheinander im Tabellenkeller fest.
Wolfsburgs dänischer Star-Neuzugang Christian Eriksen feierte ein unauffälliges Startelfdebüt, der angeschlagene Kapitän Maximilian Arnold saß dagegen auf der Bank. Beim VfB stand Nationalspieler Deniz Undav nach seinem Innenbandanriss im linken Knie wieder im Kader und kam in der zweiten Hälfte zu seinem Comeback.
Der VfB war in einer zähen Anfangsphase die aktivere Mannschaft - und das nicht nur wegen des gefährlichen Distanzschusses von Julian Chabot (4.). Stuttgart kontrollierte den Ball, fand gegen die kompakte Wolfsburger Defensive zu Beginn aber kaum Lösungen.
Das Wölfe-Bollwerk im Zentrum war dicht, auch die weiten Diagonalbälle auf Lorenz Assignon auf dem rechten Flügel erzielten zunächst nicht die gewünschte Wirkung. Einen der wenigen Abschlüsse verzog Tomás (12.). Eriksen (13.) zielte bei einem der seltenen Entlastungsangriffe des VfL zu zentral.