Rose will "Tacheles" reden - Sorgen in der Verteidigung
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AFP, SID, Ronny Hartmann
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Im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (18.30 Uhr/Sky) soll nun unbedingt eine "Trendwende" her. "Letzte Woche vor Dortmund haben wir über zahlreiche Rekorde gesprochen, die wir geknackt haben. Aber so schnell geht es im Fußball. Eine Woche später knistert es so ein Stück weit", sagte Rose.
Nach der vierten Pleite im vierten Königsklassen-Spiel am Dienstag in Glasgow habe der 48-Jährige "im Hotel noch mal zu den Jungs gesprochen, dann haben wir sie in Ruhe gelassen". Er müsse "den Jungs Vertrauen geben, sie an ihre Qualität erinnern", sagte Rose: "Auf der anderen Seite müssen wir aber auch mal wieder Tacheles reden. Wir müssen schon auch kritisch miteinander umgehen - und das wird passieren."
Gegen Gladbach verschärft sich auch noch die angespannte Personallage. Neben den Langzeitverletzten Xavi Simons, David Raum und Xaver Schlager werden die Verteidiger Lutsharel Geertruida und Castello Lukeba ausfallen, Benjamin Henrichs ist nach einem Schlag auf die Wade und leichter Erkältung "fraglich". Dagegen habe Lukas Klostermann nach Knieproblemen seine Einsatzfähigkeit signalisiert.
"Wir sind auch selbst nicht happy", sagte Rose über die vielen Ausfälle: "Wir würden gerne wie eine Rakete durchstarten, aber das ist der Sport, das ist das Leben. Trotzdem wollen wir unseren Fans einen Sieg schenken, damit aus grau nicht dunkelgrau wird."