Nach einem verwandelten Foulelfmeter von Finnlands Natalia Kuikka (79.) standen die Schweizerinnen am Rande des Scheiterns - ausgerechnet bei der Heim-EM. Doch trotz des drohenden Debakels waren Reuteler und Co. offenbar entschlossener denn je. "Das war bitter, aber ich habe in den Augen meiner Mitspielerinnen gesehen, dass wir das noch schaffen werden", sagte die 26-Jährige von Eintracht Frankfurt.
Dass Reuteler die entscheidende Vorlage auf Xhemaili (90.+2) spielte, hatte sie offenbar auch der Unterstützung von den Rängen zu verdanken. Die Fans seien "unglaublich" gewesen und hätten sie und ihr Team getragen.
In der Runde der letzten Acht trifft die Schweiz am Freitag (18. Juli) in einer Woche auf Spanien oder Italien, also den Sieger der Gruppe B. Doch an das nächste Spiel war im Trubel der Erleichterung noch nicht zu denken. "Ich glaube, wir müssen erstmal feiern, dass wir ins Viertelfinale eingezogen sind", sagte Reuteler.