Pleite bei Fener: VfB im Istanbuler Hexenkessel abgekocht
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AFP, SID, Ozan KOSE
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Im ohrenbetäubenden Lärm des Sükrü-Saracoglu-Stadions war Kerem Aktürkoglu (34.) mit einem umstrittenen Foulelfmeter der Matchwinner für Fener. Pech für Stuttgart: Als Nationalspieler Angelo Stiller im gegnerischen Strafraum zu Fall kam, griff der VAR ein und der Elfmeterpfiff wurde annulliert (68.). Stiller hatte Gegenspieler Edson Álvarez wohl zuerst getroffen.
"Wir waren nicht zwingend genug", sagte Stuttgarts Kapitän Atakan Karazor, "so hat es gegen diese Mauern nicht gereicht. Trotzdem haben wir kein schlechtes Gesicht gezeigt und hätten mehr verdient gehabt. Wir müssen und werden an den guten Dingen anknüpfen."
Der VfB hielt in den oft hart geführten Zweikämpfen dagegen, im Spiel nach vorne aber fehlte der letzte Punch. Trainer Sebastian Hoeneß hatte gewarnt: "Schlau agieren, mutig spielen! Wir dürfen uns nicht beeindrucken lassen von Kulisse und Klasse des Gegners."
Das taten die Schwaben nicht. Stattdessen hebelten sie den Plan von Fener-Coach Domenico Tedesco schnell aus, der bei RTL gesagt hatte: "Wir brauchen den Ball!" Den hatte Stuttgart öfter, Istanbul aber mehr Chancen.