Niederlage bei Inter: Leipzig droht das Champions-League-Aus
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AFP, SID, PIERO CRUCIATTI
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Ein Eigentor von Verteidiger Castello Lukeba (27.) sorgte für die nächste Pleite von RB. Zwar ist das Weiterkommen in der Champions League rechnerisch noch möglich, dafür bräuchte es aber viele Punkte aus den finalen Partien gegen Aston Villa (10. Dezember), Sporting Lissabon (22. Januar) und Sturm Graz (29. Januar) - und die Konkurrenz müsste mitspielen. Für die Play-offs muss RB mindestens Platz 24 in der neuen 36er-Liga belegen.
Auch insgesamt geraten Rose und sein stark verletzungsgeplagtes Team mehr und mehr unter Zugzwang, mittlerweile hat Leipzig seit fünf Pflichtspielen nicht gewonnen. In der Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den VfL Wolfsburg braucht es dringend ein Erfolgserlebnis, nur vier Tage später muss RB darüber hinaus im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Eintracht Frankfurt liefern.
"Wir müssen mutig und geduldig Fußball spielen", hatte Rose, dem in Mailand nur 15 Feldspieler zur Verfügung standen, vor dem Spiel gefordert. Und Courage bewies auch der Coach, als er mit Andre Silva in der Sturmspitze überraschte. Der Portugiese, der bislang fast nur Kurzeinsätze verbucht hatte, ersetzte Benjamin Sesko, dem Rose eine Pause gönnen wollte - doch nach vorne ging bei RB zu Beginn kaum etwas.
Inter kontrollierte den Ball, ließ ihn immer wieder ansehnlich durch die RB-Reihen laufen. Und durfte andererseits nach zu leichtfertigen Leipziger Ballverlusten schnell umschalten. Immer wieder segelten Bälle gefährlich in den deutschen Strafraum, Federico Dimarco (8.) prüfte Torwart Peter Gulacsi mit einer Mischung aus Flanke und Schuss erstmals ernsthafter.