Im Elfmeterkrimi: PSG holt UEFA-Supercup nach Aufholjagd
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AFP, SID, FRANCK FIFE
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Lee Kang-In (85.) und Goncalo Ramos (90.+3) retteten Paris im italienischen Udine, nachdem Micky van de Ven (39.) und Kapitän Cristian Romero (48.) die Londoner in Führung gebracht hatten. Die Franzosen, die nach dem verlorenen Finale der Klub-WM gegen den FC Chelsea (0:3) Mitte Juli erst zu Beginn der vergangenen Woche ins Training eingestiegen waren, kämpften sich spät zurück. Unter anderem der Ex-Münchner Mathys Tel vergab für Tottenham im Duell vom Punkt, Nuno Mendes verwandelte entscheidend.
Im Vorfeld hatten die Diskussionen um Donnarumma die Schlagzeilen bestimmt: PSG-Trainer Luis Enrique strich den Torhüter aus dem Kader, nachdem der Klub Chevalier aus Lille für 40 Millionen Euro verpflichtet hatte. Donnarumma zeigte sich entsetzt, seine Tage in Paris dürften trotz der einzigartigen Vorsaison gezählt sein. Manchester City gilt als möglicher Abnehmer.
Für den Italiener, der auf dem Weg zum Champions-League-Triumph eine Schlüsselrolle eingenommen hatte, stand umgehend Chevalier im Tor. Der neue Schlussmann bekam zunächst kaum etwas zu tun, bei PSG erinnerte dennoch wenig an die Machtdemonstration aus dem Königsklassen-Finale gegen Inter Mailand (5:0). Der behäbigen Offensive um Ousmane Dembélé fehlte die Zielstrebigkeit.
Chevalier stand kurz vor der Pause im Blickpunkt: Den Abschluss der Bayern-Leihgabe João Palhinha, die gleich in der Startelf stand, lenkte der 23-Jährige an die Latte, bei van de Vens Nachschuss war er machtlos. Die Führung der Londoner, die in der vergangenen Premier-League-Saison enttäuscht und sich kurz nach dem ersten internationalen Titel seit 41 Jahren von Teammanager Ange Postecoglou getrennt hatten, war nicht unverdient.