HSV vor Kaderumbruch: Kuntz will demütig bleiben
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FIRO, SID
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Nach der umjubelten Bundesliga-Rückkehr am vergangenen Wochenende steht dem HSV ein Kaderumbruch bevor.
Dabei wäre es "falsch, jetzt auch nur einen Zentimeter von unserem Weg abzurücken, der von Demut und Arbeit geprägt ist. So würden wir bewusst wieder etwas an die Wand fahren", sagte Kuntz: "Wir müssen akzeptieren, dass wir in der nächsten Saison nicht mit Augsburg, Berlin, Freiburg und Mainz auf Anhieb konkurrieren können."
Diese Klubs seien dem HSV aufgrund ihrer langen Bundesligazugehörigkeit finanziell weit voraus. "Da müssen wir erst mal wieder hinkommen", sagte Kuntz. Finanzielle Unterstützung von Investor Klaus-Michael Kühne soll es nicht geben.
Zuletzt hatte Kuntz den HSV-Kader auf "50 Prozent" bundesligatauglich beziffert. Mit dem Direktor Profifußball Claus Costa, Chefscout Sebastian Dirscherl und dem Trainerteam um Merlin Polzin werde er die Saison analysieren und in die Planung gehen. "Dabei ist es wichtig, rechtzeitig, offen und ehrlich mit den Spielern über ihre Zukunft zu reden", sagte Kuntz nun.