In Deutschland sei über Jahre "schlechter ausgebildet" worden, führte Wolf aus: "Da brauchen wir uns nichts vorzumachen. Wir waren in der Spielerentwicklung von den Topnationen die schlechteste. Im Trend dreht sich das aber gerade." Man habe die Probleme erkannt und deshalb "gravierend" eingegriffen. Für die unzureichenden Einsatzzeiten deutscher Talente wolle er auch keineswegs das fehlende Vertrauen der Trainer der Erst- und Zweitligisten verantwortlich machen.
"Es geht darum: Wir müssen besser ausbilden, damit die Spieler auf den Platz kommen", betonte der Sportdirektor für Nachwuchs, Training und Entwicklung beim Deutschen Fußball-Bund (DFB): "Es geht darum, was der Einzelne kann. Und es geht um Mentalität. Da hat Matthias Sammer schon Recht mit seiner Kritik. Wir müssen auf allen Ebenen besser werden. Wir sind noch immer nicht gut genug."
Deutschland sei "keine Bolzplatznation mehr". Um weiterhin ein Sportland zu sein, brauche es "im Kinderbereich viel mehr täglichen Zugang zum Sport".