FC Augsburg: "Menschenfänger" Wagner legt los
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SID/Thomas Niklaus, SID
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Geschäftsführer Michael Ströll habe ihn in einem "unfassbaren" ersten Gespräch "von Sekunde eins an angezündet", meinte Wagner, "da habe ich gemerkt: Da hat jemand Bock, mich kennenzulernen. Nach diesem Gespräch war für mich sofort klar: Ich möchte zum FCA!"
Was er dem Klub bringen kann? "Aktiver Fußball ist meine DNA", betonte Wagner im mit acht Kamerateams und rund 30 Journalisten vollen Presseraum der WWK Arena, "aber das heißt nicht nur Hauruck nach vorne. Es muss weiter nicht schön sein, nach Augsburg zu fahren - und teilweise auch wehtun." Es gehe ihm darum, sich "nicht das Buch des Gegners diktieren zu lassen".
"Sandro ist ein Mensch, der hoch motiviert ist, der sehr ambitioniert ist, der akribisch ans Werk geht. Ein Menschenfänger", sagte Ströll. Der neue Mann habe "einen klaren Plan, eine klare Spielidee, aktiv Fußball zu spielen - alles Attribute, die sich mit unseren Zielen decken".
Ströll betonte, er wolle "aufräumen" mit der Vorstellung, man habe Wagner vor allem geholt, um mehr Aufmerksamkeit zu erheischen. "Die Abstrahleffekte waren für uns total uninteressant, völlig irrelevant." Wagner sei verpflichtet worden, "weil er zu hundert Prozent sportlich ins Anforderungsprofil passt".