Dreesen erläuterte: "Wir haben eine ausgezeichnete Kapitalquote, dem FC Bayern geht es sehr gut. Aber wir wollen einen Spieler bezahlen können, ohne zur Bank rennen zu müssen. Das ist nicht in der DNA des FC Bayern."
Dennoch räumte er ein, eine der größten Herausforderungen für den Klub bestehe darin, die "internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten". Der FC Bayern müsse auf die Kosten achten und sich zugleich "gewaltig strecken, um unsere Topspieler zu halten. Gerade, weil es unmoralische Angebote von anderen Klubs gibt".
Die Medieneinnahmen der Premier League seien "enorm", führte Dreesen an, "wir müssen es anders machen. In Sachen Marketing- und Sponsoringeinnahmen gehören wir zu den Top drei im europäischen Fußball. Dennoch müssen wir diese Erlöse weiter steigern. Wenn uns das nicht gelingt, wird es schwierig für uns", prophezeite der gebürtige Ostfriese.
Eine Vertragsverlängerung mit Torjäger Harry Kane, der zu Beginn seiner dritten Bayern-Saison womöglich so gut wie nie in Form ist, wird laut Dreesen "zum geeigneten Zeitpunkt" besprochen: "Derzeit liegt unser Fokus ausschließlich auf der aktuellen Saison."