Dembélé, Yamal oder Mbappé: Wer holt den "heiligen Gral"?
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AFP, SID, FRANCK FIFE
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Dembélé, französischer Meister, Champions-League-Sieger und Klub-WM-Finalist mit Paris Saint-Germain gilt als heißester Anwärter auf die Nachfolge von Rodri (Manchester City). "Es ist schön nach einer wunderbaren Saison mit PSG", sagte der ehemalige Dortmunder Dembélé, der die Auszeichnung schon als "individuellen heiligen Gral" bezeichnete, über seine Favoritenstellung.
Der erst 18-jährige Yamal ist als spanischer Double-Sieger mit dem FC Barcelona ebenso Herausforderer wie der französische Nationalmannschaftskapitän Mbappé, der mit Real Madrid ohne großen Titel blieb. Wirtz (FC Liverpool) ist als einziger Deutscher unter den 30 Nominierten, blieb aber im Bewertungszeitraum mit Bayer Leverkusen ebenfalls titellos. Aus der Bundesliga sind dazu Harry Kane und Michael Olise vom FC Bayern sowie BVB-Stürmer Serhou Guirassy nominiert.
"Ich glaube, dass Lamine diese Trophäe gewinnen wird, auch wenn ich nicht weiß, ob es sofort sein wird", sagte Barca-Trainer Flick zuletzt über seinen Schützling Yamal - und stichelte zugleich gegen Rivale Real, das ein Jahr nach dem Eklat wegen der Nicht-Wahl von Vinicius Junior nach eigenen Aussagen erneut nicht in Paris aufschlagen wird. "Dabei zu sein, ist ein Zeichen von Respekt. Wer auch immer der Gewinner sein wird, er wird es verdient haben", so Flick.
Der ehemalige Bundestrainer, der in seiner ersten Saison in Barcelona die Meisterschaft und den Pokal gewann, darf selbst auf eine Auszeichnung hoffen, muss sich in der Kategorie des besten Trainers aber gegen hochkarätige Konkurrenz durchsetzen. Die Favoriten sind Paris-Coach Luis Enrique und Liverpools Arne Slot.