Dank Joker-Tor: Leverkusen siegt glücklich auf St. Pauli
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AFP, SID, IBRAHIM OT
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Der Däne bewies vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntorstadion ein glückliches Händchen. So traf Ernest Poku nur 110 Sekunden nach seiner Einwechslung zum 2:1 (58.). Die erste Leverkusener Führung durch Edmond Tapsoba (25.) hatte Hauke Wahl zuvor für St. Pauli noch ausgeglichen (32.). Die Hamburger, die ihre erste Heimniederlage kassierten, diktierten über weite Strecken die Partie - Leverkusen nutzte seine Chancen eiskalt.
Durch den schmeichelhaften Dreier überholte Bayer St. Pauli in der Tabelle und erhöhte sein Punktekonto auf acht. Zudem dürfte der Erfolg Rückenwind für Mittwoch geben: Dann geht es in der Champions League gegen die PSV Eindhoven um den ersten Sieg in der Königsklasse.
"Wir brauchen Zeit, wir brauchen Spiele", hatte Hjulmand vor der Partie um Geduld geworben. Nach dem durchwachsenen Saisonstart gab der Däne ein klares Ziel aus: "Wir müssen in jedem Spiel Ergebnisse erzielen."
Den besseren Start erwischten aber die Hamburger, die nach ihrer ersten Saisonniederlage (0:2 in Stuttgart) spürbar auf Wiedergutmachung aus waren. Es dauerte exakt 85 Sekunden, bis St. Paulis Kapitän Eric Smith einen Kopfball nur Zentimeter am Bayer-Kasten vorbei wuchtete - und damit die Richtung für die Anfangsphase vorgab.