Berger tragisch: Weltmeister Spanien zerstört DFB-Traum
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AFP, SID, SEBASTIEN BOZON
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Weltfußballerin Aitana Bonmatí (113.) zerstörte die Hoffnungen von Bundestrainer Christian Wück auf eine Revanche gegen die Lionesses in einer möglichen Neuauflage des EM-Finales von 2022 (1:2 n.V.), die lange überragende Berger sah bei dem Gegentreffer nicht gut aus. Für Deutschland war es erst die zweite Niederlage in der Vorschlussrunde nach 1993 (3:4 i.E. gegen Italien) und die erste gegen Spanien im neunten Vergleich.
Die Voraussetzungen waren denkbar ungünstig, auch diesmal musste Wück umbauen. Und in der Verlängerung musste Sophia Kleinherne nach einer Rettungstat unter Tränen verletzt vom Platz. Vor Bonmatís Tor vertändelte die für Kleinherne gekommene Sydney Lohmann den Ball.
Kapitänin Giulia Gwinn und Sarai Linder waren vorher schon lädiert, Sjoeke Nüsken und Kathrin Hendrich gesperrt. Das Quartett versorgte die Kolleginnen beim Aufwärmen mit Trinkflaschen, auch sonst war die Unterstützung riesig: Auf der Tribüne, wo 10.000 deutsche Fans und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Daumen drückten, oder daheim. Die DFB-Männer um Kapitän Joshua Kimmich schickten beste Grüße und forderten "Revanche" für das EM-Aus im Viertelfinale 2024 gegen Spanien.
Das sollte mit den "Neuen" Kleinherne, Carlotta Wamser (nach ihrer Rotsperre) und Sara Däbritz gelingen. Däbritz stand erstmals im Turnier in der Startelf und wurde laut Wück als "Ruhepol" gebraucht. Seine Marschroute? "Wir wollen sie mürbe machen." Doch der Bundestrainer warnte: "Wenn wir mental nicht auf der Höhe sind, wird es sehr schwer."