Klub-WM

Nach Williams-Absage: Diese Spieler könnte der FC Bayern jetzt kaufen

Die Wunschspieler haben abgesagt, die Flügelposition immer noch vakant: Der FC Bayern München und Max Eberl arbeiten weiterhin an Neuzugängen für die kommende Saison. Diese Spieler könnten nun wechseln.

Max Eberl beobachtet angespannt ein Spiel des FC Bayern München
Credit: Imago
  • Transfers: FC Bayern München sucht nach Offensivspieler
  • Absage von Wunschspielern: Max Eberl fahndet nach Verstärkung
  • Diese Spieler könnten zum FC Bayern wechseln

Eine unglückliche Momentaufnahme – oder wirklich eine Zeitenwende? Blickt man auf den FC Bayern München in den jüngsten Transferfenstern, scheint es aktuell so, als habe der Rekordmeister ordentlich an Anziehungskraft und Attraktivität verloren. Zumindest, wenn es um Wunschspieler und -trainer geht.

Nachdem im vergangenen Sommer zahlreiche Top-Trainer den Münchner abgesagt hatten, wechseln 2025 Spieler wie Florian Wirtz oder Nico Williams lieber zu anderen Klubs und geben dem FC Bayern einen Korb. Keine einfache Zeit für den stolzen Verein aus München, der weiterhin nach einer Verstärkung für die Offensive sucht.

Wo steht also der FC Bayern im internationalen Vergleich – und viel wichtiger: Welche Spieler kommen für die vakante Angriffsposition in Frage? 

Neuer Offensivspieler für den FC Bayern: Rafael Leao

Ein Name, der nach dem bevorstehenden Wechsel von Williams zum FC Barcelona und damit einem geplatzten Bayern-Transfer, zunehmend genannt wird: Rafael Leao.

Der 26-jährige Portugiese steht aktuell bei AC Mailand unter Vertrag und passt perfekt in das gesuchte Bayern-Profil: Hauptsächlich auf der linken Außenbahn zuhause, trotzdem flexibel in der Offensive einsetzbar, torgefährlich, athletisch – und mit seinen Dribblings und aufregenden Spielweise ein Zuschauermagnet.

Da der Nationalspieler noch bis 2028 an den AC Mailand vertraglich gebunden ist, könnte er teuer werden. Eine Ablösesumme jenseits von 75 Millionen Euro ist denkbar. Und: Weiterhin bestehen Zweifel ob der Konstanz von Leao. Mal brilliert der Flügelspieler, mal taucht er über mehrere Spiele unter. Zwei Knackpunkte also, die einem Transfer im Weg stehen könnten.

Neuer Offensivspieler für den FC Bayern: Bradley Barcola

Eine andere Alternative könnte sich beim frisch gekürten Champions-League-Sieger ergeben. Berichten zufolge hat der FC Bayern Bradley Barcola von Paris Saint-Germain auf der Liste. Der Franzose ist ähnlich dribbelstark und flexibel einsetzbar wie Leao, kann jedoch anders als der Portugiese auch auf der Zehn spielen. Trotzdem: Barcola ist wahnsinnig torgefährlich. In der abgelaufenen Saison wurde der 22-Jährige bei PSG hinter Ousmane Dembélé Toptorjäger.

Zuletzt fiel der französische Nationalspieler in der internen Hierarchie etwas ab. Spieler wie Dembélé, Khvicha Kvaratskhelia oder Desiré Doué standen zunehmend im Rampenlicht – und vor Barcola in der Startelf.

Trotzdem soll PSG den Franzosen tendenziell nicht ziehen lassen wollen. Dementsprechend müssten die Bayern also eine Angebot von mindestens 100 Millionen Euro abgeben, um den CL-Sieger überhaupt erst in Versuchung zu bringen. Und: Ob Barcola überhaupt wechseln möchte, ist unklar.

Neuer Offensivspieler für den FC Bayern: Eberechi Eze

Oder kommt es doch zum Wiedersehen der beiden Zauberer Michael Olise und Eberechi Eze? Nachdem Ersterer im vergangenen Sommer nach München wechselte und voll einschlug, könnte sich der FC Bayern nun erneut bei Crystal Palace bedienen. Offenbar soll auch der englische Nationalspieler Eberechi Eze ein Kandidat bei den Münchnern sein.

Der 26-Jährige ist ein ähnlicher Spielertyp wie Barcola, der sich sowohl auf dem Flügel als auch zentral als Spielmacher wohl fühlt. Und: Eze dürfte ein Stück weit günstiger als etwa Leao oder Barcola zu haben sein. Der Engländer besitzt offenbar eine Ausstiegsklausel von etwa 70 Millionen Euro.

Zuletzt soll auch Tottenham Hotspur erste Schritte für einen Transfer eingeleitet haben. Ob der FC Bayern sein Werben nun also intensiviert?

Neuer Offensivspieler für den FC Bayern: Überraschungskandidaten

Sollte keiner der drei genannten Akteure zum Rekordmeister wechseln, könnte die Lösung letztlich auch in einem Überraschungskandidat liegen. Da dem finanziell angeschlagenen FC Barcelona zuzutrauen ist, eine Registrierung von Williams. nicht durchführen zu können, hat der FC Bayern weiterhin Chancen beim spanischen Nationalspieler. Oder er bedient sich bei Manchester United.

Dort soll Marcus Rashford den Verein verlassen. Der 27-Jährige durchlief in den letzten Jahren zwar stets intensive Ausschläge in der Formkurve – in beide Richtungen –, trotzdem verfügt der Angreifer weiterhin über ein international bekanntes Potential – und wäre wohl für unter 40 Millionen Euro zu haben.



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