Bayern gegen Chelsea: Diese drei Dinge fielen beim Champions-League-Spiel auf
- Champions League: Bayern München schlägt Chelsea zum Auftakt
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Der Auftakt in der Königsklasse ist geglückt: Der FC Bayern schlägt Klub-Weltmeister Chelsea überzeugend mit 3:1. Für die Münchner war der Sieg gegen den englischen Topklub nach dem verkorksten Transfersommer einerseits ein wichtiger Beweis, dass die Mannschaft auch auf höchstem internationalen Niveau bestehen kann und anderseits ein echtes Ausrufezeichen an die internationale Konkurrenz. Sports Illustrated nennt drei Dinge, die vor Ort in der Münchner Arena besonders auffielen – und entscheidend für den Münchner Sieg waren.
Bayern gegen Chelsea: Vincent Kompany hat aus seinen Fehlern gelernt
Das größte Problem des FC Bayern in der vergangenen Champions-League-Saison war gleichzeitig seine größte Stärke in der Bundesliga: das hohe und aggressive Pressing. Was gegen schwächere Gegner in der Liga dazu führte, dass der FCB seine Gegner reihenweise dominierte und ihnen kaum Luft zum Atmen ließ, flog ihnen in der Königsklasse gegen Hochkaräter immer wieder um die Ohren und wurde in Kombination mit der wackligen Abwehr zum Schwachpunkt auf internationalem Topniveau.
Dass Bayern-Trainer Vincent Kompany seine Lehren daraus gezogen hat, wurde gegen Chelsea deutlich. Der Belgier verlagerte das Münchner Pressing einige Meter weiter nach hinten und ließ seine Mannschaft nicht mehr kollektiv ins offene Messer laufen, sondern wählte einen kontrollierteren Spielansatz. Das sorgte dafür, dass die Bayern gerade im Mittelfeld immer wieder frühe und wichtige Ballgewinne verzeichnen und Chelsea damit den Zahn ziehen konnten, ohne jedoch in Harakiri zu verfallen.

Bayern gegen Chelsea: Michael Olise ist für die Münchner wichtiger als Harry Kane
Was angesichts der beiden Kane-Tore gegen Chelsea auf den ersten Blick ein wenig abenteuerlich klingen mag, wird bei genauerem Hinsehen spätestens seit dieser Saison offensichtlich: Michael Olise ist Bayerns MVP. Der französische Flügelspieler ist in jedem Spiel an nahezu jeder Münchner Offensivaktion beteiligt, kreiert gefährliche Szenen am Fließband – und verleiht dem FCB-Spiel eine lange Zeit verloren geglaubte Portion Spektakel.
Auch gegen die Londoner war Olise bester Münchner. Mit seinen Dribblings sorgte er immer wieder für Gefahr und spielte Gegenspieler Marc Cucurella – seines Zeichens immerhin Europameister –schwindlig. So erzwang er unter anderem das Eigentor zur Münchner Führung, war an der Entstehung des Elfmeters maßgeblich beteiligt und leitete fast jeden Angriff ein. Erhielt immer wieder für seine Hackenpässe Szenenapplaus vom Münchner Publikum. Fest steht: Olise in dieser Form ist für die Bayern unverzichtbar.

Bayern gegen Chelsea: Fehlendes Tempo der Abwehr bleibt größtes FCB-Problem
Vor allem bis zur Führung der Münchner war das Spiel auf Messers Schneide. Chelsea schaffte es immer wieder, in gefährliche Räume zu gelangen und die Münchner Defensive in Bedrängnis zu bringen. Der Grund: Das fehlende Tempo der Abwehr bleibt das größte Bayern-Problem. Gerade Jonathan Tah und Josip Stanišić hatten teilweise riesige Probleme mit ihren flinken Gegenspielern. So wurden die Londoner immer wieder mit Steilpässen hinter die Abwehr gefährlich – ein Problem, dass die Münchner bereits in der Vergangenheit hatten.
Erst als in der zweiten Halbzeit Min-Jae Kim den gelb-vorbelasteten Tah und der schnellere Sasha Boey den verletzten Stanišić ersetzten, bekamen die Münchner das englische Tempospiel endgültig in den Griff – für den Moment. Die vergleichsweise langsame Defensive in Kombination mit der dünnen Personaldecke in der Abwehr wird die Münchner in den kommenden Wochen allerdings noch weiter beschäftigen und den Gegnern immer wieder Möglichkeiten liefern – zumindest bis im November Alphonso Davies sein Comeback feiert.
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