American Football

Nach NFL-Eklat von Brown: Jetzt räumt Buccaneers-Coach mit einem Gerücht auf

Nach dem Eklat um NFL-Profi Antonio Brown von den Tampa Bay Buccaneers meldet sich sein Trainer zu Wort. Bruce Arians räumt mit einem Gerücht auf, weshalb es bei Brown zu einer Kurzschlussreaktion gekommen war. Der 33-Jährige zog sein Trikot aus und verließ das Feld. 

Bruce Arians
Antonio Browns Abgang vom Spielfeld am Sonntag war der nächste Tiefschlag in der Karriere des Wide Receivers. Es gibt widersprüchliche Berichte, was Browns Abgang im MetLife Stadium ausgelöst hat.

"NFL Network's"-Journalist Ian Rapoport berichtete am Montag, dass Brown den Buccaneers mitteilte, dass sein Knöchel verletzt war. Aus diesem angeblichen Grund verließ er im dritten Viertel das Spielfeld, ohne wieder zurückzukehren. Buccaneers-Coach Bruce Arians stellt hingegen klar, dass Brown gesund gewesen ist. Er schickte ihn in die Umkleidekabine, nachdem er sich geweigert hatte, aufs Spielfeld zu gehen, so Rapoport.

Trainer Arians sorgt sich um Antonio Brown

Arians widerspricht Rapoports Bericht. Der Buccaneers-Trainer stellt klar, dass Brown ihm nicht gesagt habe, dass er verletzt sei und fügte hinzu: "[Brown] verließ das Feld und das war's."

Arians bestätigte, dass Brown bei den Buccaneers nach dem Vorfall am Sonntag wohl vor dem endgültigen Aus steht. Der Tampa-Coach sagte: "Ich sorge mich sehr um ihn und hoffe, dass es ihm gut geht." Zur Diskussion, die er mit dem Profi an der Seitenlinie geführt hatte, wollte sich Arians nicht äußern. "Wir hatten ein Gespräch, und er verließ das Feld", sagte der 69 Jahre alte Trainer kurz und knapp.

Brown kam in zwei Jahren bei den Buccaneers auf 1.002 Receiving-Yards und acht Touchdowns. Hinzu kommt eine Touchdown-Reception im Super Bowl LV. Im Jahr 2021 fehlte er mehr als zwei Monate, da er wegen einer Knöchelverletzung und einer Drei-Spiele-Sperre wegen falscher Angaben zu seinem COVID-19-Impfstatus aussetzen musste.

Tampa geht in Woche 18 als Nummer zwei in der NFC (12–4) ins Rennen und empfängt am Sonntag Carolina.