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NBA-Star Schröder über Doncic-Transfer: "Das ist moderne Sklaverei"

Basketballer Dennis Schröder hat den Wechsel von Luka Doncic zu den Los Angeles Lakers heftig kritisiert. Der deutsche NBA-Star aus Braunschweig bezeichnet den Trade von den Dallas Mavericks zu den Lakers als "moderne Sklaverei".

NBA-Star Dennis Schröder
Credit: Getty Images
 

Dennis Schröder ist kein großer Fan der NBA-Trade-Deadline. Zu Beginn der Woche reagierte der Guard der Golden State Warriors auf den Trade von Luka Doncic von den Mavericks, die den 25-Jährigen zu den Los Angeles Lakers schickten, und äußerte heftige Kritik bezüglich der NBA-Wechsel.

Schröder gefällt es nicht, wie die Dallas Mavericks Doncic nach allem, was er für das Team erreicht hat, einfach wegschickten. Darüber hinaus kann Doncic nicht die gleiche Multi-Millionen-Dollar-Vertragsverlängerung unterzeichnen, für die er bei den Mavericks berechtigt war. Deshalb har er wohl mehr als 100 Millionen Dollar verloren.

NBA-Star Schröder über Doncic-Wechsel: "Moderne Sklaverei"

Schröder erklärte: "Wenn ich das sehe, ist wahrscheinlich nicht einmal Steph Curry in Sicherheit. Es ist eine verdammte Sache." Aber Schröder setzte in seinen Ausführungen noch einen drauf und verschärfte seine Kritik am Hin- und Herschieben der Spieler in der besten Basketball-Liga der Welt. 

Luka Dončić (#77) von den Dallas Mavericks blickt während des dritten Viertels in Spiel 2 der NBA Finals 2024 gegen die Boston Celtics am 9. Juni 2024 im TD Garden in Boston auf das Spielfeld.
Luka Dončić (Dallas Mavericks)
Credit: Getty Images
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"Es ist wie moderne Sklaverei. Letztlich ist es moderne Sklaverei", sagte Schröder. "Jeder kann entscheiden, wohin du gehst, auch wenn du einen Vertrag hast. Ja, natürlich verdienen wir viel Geld und können unsere Familien ernähren. Aber am Ende des Tages, wenn sie sagen: ‚Du kommst morgen nicht zur Arbeit, sondern gehst da rüber‘, können sie das entscheiden. Das müssen sie ein wenig ändern."

Schröder erklärte, NBA-Spieler hätten das Glück, so leben zu dürfen, wie sie es tun. "Ich bin immer noch dankbar, dass wir hier sind und das jeden Tag leben können. Ich denke, jeder, der hier spielt, ist gesegnet. Aber wenn man wirklich darüber nachdenkt, ist es irgendwie verrückt, dass die Organisation einem sagen kann: ‚Wir wollen, dass das Team an erster Stelle steht, und du wechselst. Das ist zu viel", sagte Schröder.

Der 31-Jährige wurde in seiner zwölfjährigen Karriere fünf Mal getradet und spielte bei acht verschiedenen NBA-Teams. Jetzt versuchen die Warriors, vor der Deadline-Frist am Donnerstag noch Maßnahmen zu ergreifen, was bedeuten könnte, dass Schröder oder einer seiner Teamkollegen vor die Tür gesetzt werden könnten.



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